Hierbei handelt es sich um 15 Glasplatten die den Leidensweg Christi von der Geburt im Stall bis zur Auferstehung und Himmelfahrt darstellt.
Es sind insgesamt 15 Glasplatten mit der Abmessung von 12 x 12 cm.
Die Bilder sind außergewöhlich detailtreue handgemalt ausgeführt was von großem künstlerischem Talent zeugt.
Alle Glasplatten sind in einem einwandfreien Zustand und sind vermutlich im späten 19. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert
Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Die meisten Serien bestehen wohl aus 12 Motiven in einer Serie. In diesem Falle ist es wohl eine der recht seltenen Großen Serien mit 15 Motiven.
Leider wurden bisher keine Hinweise auf den hervorragenden Zeichner bzw. Maler dieser Kunstwerke gefunden. Könnten aber von Ernst Plank oder Gebrüder Bink aus dem Raum Nürnberg stammen.
Besichtigung vor Ort jederzeit nach Terminabsprache möglich.
- Die Handkolorierung: Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die Konturen im Schwarzdruckverfahren (Lithografie) auf das Glas aufgebracht und anschließend von Fabrikarbeiterinnen per Hand mit transparenten Lackfarben ausgemalt wurden. Dieses aufwendige Verfahren wurde nach 1910 zunehmend durch rein maschinellen Farbdruck ersetzt.
- Die Nummerierung: Der Papieraufkleber mit der handschriftlich oder einfach gedruckten Ziffer ist typisch für die Jahrhundertwende, um den Vorführern die richtige Reihenfolge in der Dunkelheit anzuzeigen.
- Motiv: Religiöse Szenen (wie die Weihnachtsgeschichte) und fein kolorierte Darstellungen sind bei Sammlern beliebter als schlichte Schwarz-Weiß-Dias.
Ein lückenloses, 15-teiliges Set in makellosem, unbeschädigtem Zustand ist auf dem heutigen Antiquitätenmarkt eine absolute Rarität.
Bitte unterbreiten Sie uns ein angemessenes Angebot, einfach zu Schade das diese Kunstwerke nur gelagert werden und niemanden mit echtem Interesse daran erfreuen können.
Bild 1
- Dieses Bild zeigt eine historische, handkolorierte Glasplatte für eine Zauberlaterne (Laterna magica) mit einer Darstellung der Anbetung des Christkinds im Stall von Bethlehem.
- Szene: Die Weihnachtsgeschichte der Anbetung im Stall, bei der Maria und das Jesuskind im Mittelpunkt stehen, umgeben von betenden Hirten und Figuren.
- Technik: In feiner Handarbeit auf Glas bemaltes Folien- oder Farbglasdia für historische Bildvorführungen.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 2
- Zentrale Szene: Rechts sitzen Maria im roten Gewand und das Jesuskind, das die Gabe eines knienden Königs entgegennimmt.
- Figuren: Die Heiligen Drei Könige mit prunkvollen Gewändern und Kronen sowie Gefolge und Pferde drängen sich links um die Szene.
- Hintergrund: Eine einfache Holzarchitektur deutet den Stall oder eine offene Hütte von Betlehem an.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 3
- Das Motiv: Jesus steht im Zentrum der Gruppe und spricht zu den älteren Gelehrten.
- Der Ort: Die Szene spielt in einem klassisch säuligen Innenraum, der an den Tempel von Jerusalem erinnert.
- Die Personen: Rund um Jesus sitzen und stehen aufmerksame Zuhörer und Lehrer in farbigen Gewändern.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 4
- Das Bild zeigt eine handgemalte Laterna-Magica-Glasplatte aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert, die das biblische Motiv „Die Flucht nach Ägypten“ darstellt.
- Auf dem kreisrunden Bildausschnitt reitet die Jungfrau Maria im traditionellen blauen Gewand auf einem Esel und hält das Jesuskind schützend im Arm, während der heilige Josef mit einem Wanderstab die Gruppe anführt.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 5
- Das Bild zeigt eine klassische Darstellung des Einzugs Jesu in Jerusalem am Palmsonntag.
- Zentrales Motiv: Jesus Christus reitet mit einem Heiligenschein auf einem Esel. Er hebt die Hand zum Segen.
- Vordergrund: Menschen breiten ihre Gewänder und Kleider auf dem Boden aus, um ihm den Weg zu bereiten.
- Umgebung: Eine jubelnde Volksmenge säumt den Pfad vor den historischen Toren bzw. Mauern Jerusalems.
- Symbolik: Die Menschen halten Palmzweige in die Höhe und legen sie auf den Boden, was traditionell als Zeichen des Triumphs und der königlichen Begrüßung gilt.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 6
- Das dargestellte Motiv ist die biblische Szene der Hochzeit zu Kana aus dem Johannesevangelium (Joh. 2,1–12)
- Das erste Wunder: Im Zentrum sitzt Jesus Christus mit einem strahlenden Heiligenschein an einer Festtafel. Die Szene fängt den Moment ein, in dem er sein erstes öffentliches Wunder wirkt: die Verwandlung von Wasser in Wein.
- Die Diener: Im Vordergrund sind zwei Diener emsig damit beschäftigt, Wasser in die großen Krüge zu füllen bzw. den daraus entstandenen Wein einzuschenken.
- Maria und die Gäste: Direkt neben Jesus sitzt seine Mutter Maria (mit Schleier). Umgeben sind sie von den Hochzeitsgästen und Jüngern an einer reich gedeckten Tafel.
- Hintergrund: Die Festgesellschaft befindet sich vor einer antiken Palastarchitektur mit Blick auf Palmen und eine Hügellandschaft.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert
Bild 7
- Das Bild zeigt eine biblische Szene, genauer gesagt die Verurteilung Jesu Christi durch Pontius Pilatus („Ecce Homo“).
- Zentrum: Jesus steht gefesselt, mit einer Dornenkrone und einem roten Gewand auf einem Podest.
- Rechts: Pontius Pilatus sitzt in einer purpurnen Toga und wäscht seine Hände in einer Schale, die ihm ein Diener hält. Römisches Militär bewacht die Szene.
- Vordergrund & Links: Eine aufgebrachte Menschenmenge zeigt auf Jesus und fordert seine Kreuzigung.
- Format: Es handelt sich um ein handkoloriertes Glasdia, vermutlich für eine Laterna Magica aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.
Bild 8
- Dargestellte Szene: Die Illustration zeigt eine traditionelle Szene aus den christlichen Kreuzwegstationen.
- Zu sehen ist Jesus Christus, der unter der Last des Kreuzes auf dem Weg nach Golgatha stürzt (oft als dritte, siebte oder neunte Station dargestellt).
- Er trägt ein rotes Gewand und einen Heiligenschein.
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